Warum deine Wahrnehmung die eigentliche Grenze ist
Mein Leben lang höre ich immer wieder Menschen vom „Weltuntergang“ sprechen. Fast reflexartig wird dies mit dem Untergang unserer Erde gleichgesetzt. Doch heute möchte ich noch einmal ausführlicher darauf eingehen. Die Erde wird nicht untergehen. Wie sollte sie? Sie ist ein lebendiger, kraftvoller Organismus innerhalb eines unendlichen, physikalisch präzisen Systems. Was jedoch geschehen wird – und geschehen muss – ist der Untergang einer spezifischen, künstlich erschaffenen Welt.
Oft stößt diese Aussage auf Unverständnis: Wo ist da der Unterschied? Er ist fundamental. Die Erde ist der Planet, die physikalische Realität, auf der wir existieren. Die „Welt“ hingegen existiert in uns. Sie ist das Resultat unserer neuronalen Filter – unser individuelles Weltbild.
In der Neurowissenschaft wissen wir: Das Gehirn nimmt die Welt nicht objektiv wahr, sondern konstruiert sie basierend auf unseren Erfahrungen, Erwartungen und der konditionierten Aufnahme von Informationen. Wir sehen die Erde durch die Linse unseres eigenen „Programms“.
Dieses Weltbild wird durch ein komplexes Netzwerk an äußeren Faktoren gesteuert:
- Konditionierung: Innere Blockaden entstehen durch lebenslange externe Einflüsse – durch Menschen, die uns ihre Limitierungen („Das schaffst du eh nicht“) einreden. Sie können jedoch auch von den Eltern oder Vorfahren geerbt und übernommen werden, und auch während der Schwangerschaft im Mutterleib entstehen.
- Matrix-Input: Die täglichen Medien, soziale Netzwerke und Filme fungieren als ständiger Datenstrom, der unser neuronales System prägt. Das, was wir mit unseren Sinnen – Auge und Ohr – wahrnehmen, egal ob es real ist oder nur als Information gelesen oder gehört wird: Unser Verstand kann nicht zwischen Realität und Fiktion unterscheiden. Der Verstand sieht alles als Wahrheit.
Aus Sicht der Quantenphysik ist das ein entscheidender Punkt: Wir sind keine passiven Beobachter. Durch unsere Beobachtung und unsere Erwartungshaltung (unsere „innere Frequenz“) beeinflussen wir, wie sich die Realität für uns entfaltet. Wenn wir durch Medien und Filme mit einer Welt aus Täuschung und Kampf „programmiert“ sind, lassen wir genau diese Realität in unser Leben kollabieren.
Wir tragen zwei Welten in uns: die Welt der Integration und die Welt der Zerstörung. Die Dominanz der einen oder anderen Welt erkennt man an unserem Handeln. Kriege entstehen nicht primär auf der Erde; sie entstehen in den „Welten“, in den Köpfen der Menschen. Sie sind das physikalische Spiegelbild einer inneren Welt, die auf Trennung und Täuschung basiert. Je mehr wir mit negativen Informationen gefüttert werden, sei es durch die Medien oder durch Filme, desto mehr sehen wir die Welt im Außen auch so.
Wenn wir von einem notwendigen „Untergang“ sprechen, meinen wir den Kollaps dieses destruktiven Weltbildes. Jeder von uns kann seinen Teil zu diesem Untergang beitragen, damit die Erde wieder in ihrer ursprünglichen Ordnung existieren kann.
Bevor du deinen Teil zu diesem Wandel beitragen kannst, musst du die Grenze ziehen. Du musst erkennen, wo die objektive Wahrheit der Erde endet und die Täuschung deines programmierten Weltbildes beginnt. Erst wenn die Matrix in deinem Kopf „untergeht“, wird der Blick frei für das, was wirklich ist.
Ich persönlich habe seit Jahren keinen Fernseher mehr. Ich schaue YouTube-Videos und kann hier frei entscheiden, was ich sehen will. Ich höre kein Radio, keine Nachrichten; ich lese auch keine Zeitungen und Zeitschriften. Ich bekomme von den ganzen Kriegen nichts mit. Es mag aussehen, als ob es mir am Allerwertesten vorbeigeht – keineswegs, denn dann würde ich nicht diese Aufklärungs-Kampagnen betreiben. Warum sollte ich mich mit etwas befassen, das ich in diesem Moment sowieso nicht ändern kann?
Denke immer daran: Deine Überzeugung manifestiert deine Realität.
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